
Fotos ohne Bildgestaltung gibt es in der Fotografie eigentlich nicht. Denn jeder der fotografiert, betreibt Bildgestaltung, der eine bewusst, der andere unbewusst. Setzt man Bildgestaltung allerdings nur unbewusst und somit zufällig ein, wird sich das im Ergebnis zeigen. Denn genau hier liegt der Unterschied zwischen Fotos, die den Betrachter ansprechen und solchen, die den Betrachter nicht ansprechen und die er schnell wieder vergisst.
Im Fotoworkshop „Bildgestaltung 2:„Punkt, Punkt , Dreieck, Strich....grafische Elemente in der Fotografie und Geheimnisse des Fotodesigns“ werden zwei weitere von vier wichtigen Themenbereichen der Bildgestaltung behandelt.
Der erste Themenbereich beschäftigt sich mit Wirkung und Einsatz von grafischen Elementen beim Fotografieren. Ein Punkt lenkt bspw. gezielt die Aufmerksamkeit des Betrachtes auf sich, wenn er sich gut von seiner Umgebung abhebt. Horizontale Linien strahlen Ruhe aus, wohingegen diagonale Linien lebendig und aktiv wirken. Dreieckskompositionen beinhalten eine Kombination von Stabilität und Dynamik gleichzeitig.
Der zweite Themenbereich setzt sich auseinander mit Aspekten des Fotodesigns, dessen wichtigste Grundlagen wohl durch die Erkenntnisse der Gestaltpsychologie geprägt wurden. So lassen die Gesetze der Gestaltpsychologie nachvollziehen, warum manche Aufnahmen als „Suchbilder“, ohne klare Aussage empfunden werden, andere dagegen zu klaren Bildaussagen führen. Weitere Elemente des Fotodesigns wie z.B. der Einsatz von Symmetrie und Asymmentrie, von Bewegungsunschärfen sowie das Einfrieren von Bewegung werden vorgestellt und ausprobiert.
Im Rahmen des Workshops lernen Sie die oben genannten Elemente der Bildgestaltung und weitere kennen. Im Anschluss an den theoretischen Teil können Sie diese gleich ausprobieren, um ihre Wirkung selbst zu sehen und zukünftig bewusst bei Ihren Fotos einzusetzen. Eine abschließende Bildbesprechung zu den Aufnahmen des Tages rundet den Workshop ab.


